16.04.2008 / Inland / Seite 2

»Wir haben noch Hoffnung«

Die Jusos wollen Beschluß der SPD-Spitze zur Teilprivatisierung der Bahn AG noch kippen. Ein Gespräch mit Ralf Höschele

Rainer Balcerowiak
Ralf Höschele ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Jusos in der SPD

Die SPD-Spitze hat sich darauf verständigt, die Teilprivatisierung der Bahn in die Wege zu leiten. Werden sich die Jungsozialisten und andere Privatisierungsgegner in der Partei mit diesem Beschluß abfinden?

Nein, wir als Jusos sind mit diesem Vorschlag in keiner Weise zufrieden. Wir wollen keine Privatisierung der Bahn, und was jetzt von der Parteiführung vorgelegt wurde, widerspricht in zentralen Punkten den Ergebnissen des Hamburger Bundesparteitags vom Oktober. Die dort gefaßten Beschlüsse waren ja bereits ein Kompromiß, da eine Teilprivatisierung der Bahn AG nicht prinzipiell ausgeschlossen wurde.

Bei den Privatisierungsgegnern in der SPD sind bereits erste Absetzbewegungen erkennbar. Sowohl der Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer als auch der schleswig-holsteinische Landeschef Ralf Stegner haben mittlerweile erklärt, mit der beschlossenen Form der Teilprivatisierung...

Artikel-Länge: 4413 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe