06.11.2007 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Was ist »gute Arbeit«?

DGB-Index nimmt Qualität von Arbeitsverhältnissen unter die Lupe. Politik der »Agenda 2010« führte zu Verschlechterungen

Klaus Pickshaus
Der DGB-Index »Gute Arbeit« kommt zur rechten Zeit. Denn »gute Arbeit« ist in aller Munde. Bundesarbeitsminister Franz Müntefering versieht seine Agenda-2010-Politik neuerdings mit diesem Etikett. Seine Partei, die SPD, proklamiert eine »Offensive für gute Arbeit« und stellt ihren Parteitag unter dieses Motto. Die Linke veröffentlicht ein Manifest für eine gerechte Arbeitswelt mit dem Titel »Gute Arbeit – gutes Leben«. Und sogar die EU-Kommission benutzt neuerdings den Begriff für ihre Politikangebote. Da wächst das Bedürfnis nach Klarheit und Trennschärfe. Was macht gute Arbeit eigentlich aus? Hier kann der im September veröffentlichte DGB-Index helfen.

Der in diesem Jahr erstmals vom Deutschen Gewerkschaftsbund veröffentlichte Index »Gute Arbeit« beruht auf einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten durch Infratest. Das Instrumentarium wurde mit dem Internationalen Institut für Europäische Sozialökonomie (INIFES) Stadtbergen bei Augsburg ...

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