20.08.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Tiefe Gräben

Palästina ist zweigeteilt in Gaza und Westjordanland: Die vermeintliche Ruhe wird nicht von Bestand sein. Bewohner rechnen mit neuen Konflikten. Mohammed Omer, Rafah

Mohammed Omer, Rafah
Wochen nach dem Staatsstreich der von den USA und Israel unterstützten Fatah gegen die gewählte Hamas-Regierung ist Normalität im besetzen Palästina eingekehrt. Eine Normalität, die auf der Erkenntnis beruht, daß die Palästinenser fortan in zwei getrennten Staaten leben. Im Westen der eine, von einer Mauer eingegrenzt und unter ständiger Überwachung und Angriffen einer Besatzungsmacht, die jegliche Schuld von sich weist. Im Osten der zweite, der einem Schweizer Käse gleicht, so stark ist das Gebiet von Transitstraßen und armeebeschützten Siedlungen durchlöchert. Die rassistische Trennung der israelischen und palästinensischen Bevölkerung gehört hier zum Alltag.

Aber wie gehen die Menschen mit der neuen Realität des besetzten Palästina um? Welche Perspektiven sehen sie? Die Frage stelle ich einer Gruppen von Intellektuellen. Imad Al Ifranji antwortet als erster. »Es ist eine tragische Situation«, sagt der Journalist der Zeitung Al Quds. Ohne ein...

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