20.06.2007 / Inland / Seite 8

»Es geht ums Prinzip«

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer will einen Spartentarifvertrag für das Fahrpersonal durchsetzen. Ein Gespräch mit Günther Kinscher

Rainer Balcerowiak
Günther Kinscher ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

In Berlin haben die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Deutschen Bahn AG begonnen. Warum sitzt die GDL nicht mit am Tisch?

Weil der Arbeitgeber nicht bereit ist, mit uns über einen eigenständigen Fahrpersonaltarifvertrag zu verhandeln.

Mit diesem Tarifvertrag wollen Sie unter anderem eine deutlich höhere Einstiegsvergütung für Lokomotivführer und Zugbegleiter durchsetzen. Warum hat sich die größte Eisenbahnergewerkschaft – Transnet – diese Forderung nicht zu eigen gemacht?

Das kann ich Ihnen nicht beantworten. Wir jedenfalls halten es z. B. für gerechtfertigt, ob der hohen Verantwortung eines Lokomotivführers, daß diese Kolleginnen und Kollegen eine Einstiegsvergütung von 2500 Eurobrutto erhalten.

Und das ist nicht gemeinsam mit Transnet und der GDBA möglich?

Wir haben in den letzten Jahren versucht, die besonderen Interessen des Fahrpersonals ...


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