12.06.2007 / Titel / Seite 1

USA erster Kriegstreiber

Rainer Rupp
Washington hat unter dem Vorwand seines globalen »Krieges gegen den Terror« die Rüstungsausgaben auf neue Rekordhöhen getrieben. Selbst dem sogenannten Friedensforschungsinstitut SIPRI in Stockholm gelang es am Montag bei der Vorstellung seines Jahresberichts 2007 nicht, diese besondere Rolle der USA unter den Tisch fallen zu lassen. Laut ­SIPRI wurden im letzten Jahr weltweit umgerechnet 1,204 Billionen Dollar für militärische Zwecke ausgegeben – ein Zuwachs von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schon 2005 hatten die USA den höchsten Rüstungsetat. Insgesamt sind die weltweiten Militärausgaben in der Periode 1997 bis 2006 um 37 Prozent gestiegen. Für die USA setzt SIPRI den Rüstungsetat für das Jahr 2006 bei 528,7 Milliarden an und berechnet auf dieser Basis, daß der US-Anteil an den weltweiten Militärausgaben bei 42 Prozent liegt. Das erscheint zunächst viel, ist jedoch immer noch zu niedrig ausgewiesen: Von einem »Friedensforschungsinstitut« hätte man ...

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