15.05.2007 / Inland / Seite 8

»Wir müssen wieder konfliktorientierter werden«

Ver.di-Jugend will Recht auf Ausbildungsplatz und Mindestvergütung. Protest gegen Kriminalisierung der G-8-Gegner. Gespräch mit Jörg Grünefeld

Claudia Wangerin
Jörg Grünefeld ist neugewählter Vorsitzender der ver.di-Jugend Am Wochenende fand in Berlin die 2. Bundes­jugend­konferenz der ver.di-Jugend statt. Welche Schwerpunkte will der Verband, als eine der größten politischen Jugendorganisationen, im nächsten Jahr setzen? Die Diskussionen auf unserer Bundesjugendkonferenz waren umfangreich und sehr politisch. Als Problemfelder haben wir vor allem den Ausbildungsplatzmangel und den offensichtlich gescheiterten Ausbildungspakt zwischen Wirtschaft und Regierung benannt. Auf freiwilliger Basis läuft nichts. Die Situation hat sich in den fünf Jahren der Laufzeit des Paktes deutlich verschlechtert. Es fehlen über 190000 betriebliche Ausbildungsplätze – die gewerkschaftliche Forderung nach einer Umlagefinanzierung wurde mehrfach auf der Konferenz bekräftigt. Es ist eine der Hauptkampfaufgaben, den Ausbildungsplatzmangel in der Öffentlichkeit wieder zu skandalisieren, die Umlage einzufordern und für das Grundrecht auf Ausbildung einzustehen. Ei...

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