17.03.2007 / Geschichte / Seite 15

Anno ... 12. Woche

1792, 20. März: Die Guillotine, benannt nach dem Arzt Joseph-Ignace Guillotin, wird durch die Französische Nationalversammlung als alleiniges Hinrichtungswerkzeug eingeführt. Gesucht war ein Instrument, das einen schnellen, qualfreien Tod herbeiführt. Guillotin meinte, »daß man den Verurteilten die Angst vor dem Sterben nicht nehmen könne, wohl aber die Qualen der Hinrichtung selbst begrenzen«. Zugleich wurde mit dieser Entscheidung das Privileg des Todes durch das Fallbeil für Adlige abgeschafft. Tod durch Rädern oder beim Foltern war damit passé. So stirbt am 21. Juni 1793 Louis XVI., angeklagt wegen »Verschwörung gegen die öffentlichen Freiheit und der gesamten Sicherheit des Staates« den Guillotinentod.

1922, 25.–27. März: Neben der durch den Ersten Weltkrieg ausgelösten Wirtschaftskrise in Brasilien hatte die Oktoberrevolution in Rußland großen Einfluß auf die Arbeiterbe...

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