29.01.2007 / Ansichten / Seite 8

Kriegsgeschrei am Auschwitz-Tag

Werner Pirker
Die Welt gedachte am Sonnabend der Opfer des faschistischen Völkermordes an den Juden. Es war ein Vertreter des arabischen Golfstaates Bahrein, der in der UNO-Vollversammlung dazu aufrief, zukünftig alles dafür zu tun, »daß derartige Greueltaten verhindert werden, egal wann und wo sie passieren«. Das Vermächtnis von Auschwitz kann nur ein universelles sein. Nirgendwo und nie wieder darf sich dieses Menschheitsverbrechen wiederholen.

Der Sieg über den deutschen Faschismus hat den Imperialismus, der ein rassistisches Gewaltverhältnis weniger »auserwählter« Nationen über die Mehrheit der Erdbevölkerung darstellt, nicht aus der Welt geschafft. Im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges als Westblock unter Führung der USA und westdeutscher Beteiligung neu konstituiert, ist er nach dem Ende der Sowjetunion dazu übergegangen, auf einen eigenständigen Entwick...

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