16.12.2006 / Ansichten / Seite 8

Hamas beschuldigt Präsidentengarde

Putschszenario

Werner Pirker
Wer am Donnerstag die Schüsse auf den Konvoi des palästinensischen Regierungschefs Ismail Hanija am Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen abgegeben hat, läßt sich gegenwärtig noch nicht feststellen. Die Hamas behauptet, daß es ein von der Präsidentengarde verübter Mordanschlag auf den Premier gewesen sei, die Garde wies die Verantwortung für den Feuerüberfall zurück. Fest steht, daß dieses Attentat ein heimtückischer Angriff auf die Sache der Palästinenser war. Das bezeugen vor allem die Umstände, unter denen dieses Verbrechen geschah.

Dem Anschlag war eine stundenlange Belagerung des Grenzpostens Rafah durch Hamas-Anhänger vorausgegangen, mit der sie gegen dessen Schließung protestierten. Diese war von Israel verfügt worden, um Hanija, der Spendengelder aus arabischen Ländern bei sich hatte, an der Rückkehr zu hindern. Was in aller We...

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