06.09.2006 / Inland / Seite 8

»Asyl in religionsfreier Zone während des Papstbesuchs«

Bund für Geistesfreiheit hält Kosten für Besuch von Benedikt XVI. in München nicht für gerechtfertigt. Ein Gespräch mit Assunta Tammelleo

Nick Brauns
* Assunta Tammelleo ist Vorsitzende des Bundes für Geistesfreiheit in München. Die Weltanschauungsgemeinschaft orientiert sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus und versteht sich als Interessenvertretung von Menschen, die keiner Kirche oder Sekte angehören


Ganz Bayern freut sich auf den Papst. So hat es der Bayerische Rundfunk in seiner Vorschau auf den Besuch von Benedikt XVI. am kommenden Wochenende behauptet. Stimmen Sie dem zu?

Also, ganz Bayern bestimmt nicht. Immerhin sind 44 Prozent – also fast die Hälfte der bayerischen Bevölkerung – nicht katholisch. Darunter sind jeweils knapp die Hälfte Protestanten und Konfessionslose sowie drei Prozent religiöse Minderheiten. Es werden aber sicherlich ein paar hunderttausend zur Messe pilgern.


Laut der Süddeutschen Zeitung kostet der Papstbesuch 20 Millionen Euro. Ist diese Zahl realistisch, und wer muß dafür aufkommen?

Der Papstbesuch wird sicherlich soviel kosten wie der Weltjugendtag...

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