30.08.2006 / Ausland / Seite 6

Israel: Blockade als Kriegsfortsetzung

Israel ver- und behindert weiter Hilfeleistungen für den zerbombten Libanon

Am Dienstag hat der italienische Regierungschef Romano Prodi in Brindisi die ersten 1000 der rund 2500 Soldaten in den Libanon verabschiedet, wo sie die UNIFIL-Mission verstärken sollen. Die Soldaten brachen als Teil eines Geleitzuges um den Flugzeugträger »Garibaldi« auf, der am Freitag an der libanesischen Küste ankommen wird. Typisch für die »Hilfe« des Westens: Für den Militäreinsatz im Libanon hat die Regierung Prodi bis Ende dieses Jahres 186,8 Millionen Euro und für Wiederaufbau und humanitäre Projekte 30 Millionen Euro bereitgestellt. Zuvor hatten in der Nacht zum Dienstag im UNO-Hauptquartier in New York etwa 20 Länder einen Beitrag zur Verstärkung der UNIFIL-Mission im Südlibanon in Aussicht gestellt. Der Beitrag Deutschland, das vor allem mit Marine-Einheiten dabei sein will, hängt noch vom Parlamentsentscheid ab.

Bei seinem Besuch in Libanon mac...

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