10.08.2006 / Inland / Seite 2

»Wir haben in den letzten Tagen viel diskutiert«

Arabische und deutsche Gruppen werden in Berlin gemeinsam gegen den Libanon-Krieg demonstrieren. Ein Gespräch mit Hans-Peter Richter

Wera Richter
* Hans-Peter Richter ist Sprecher der Berliner Achse des Friedens


Am Samstag findet in Berlin eine Demonstration gegen den Libanon-Krieg statt. Werden sich dieses Mal auch deutsche Organisationen dem Protest anschließen?

Wir haben in den letzten Tagen intensiv einen gemeinsamen Aufruf diskutiert, dem sich inzwischen einige Organisationen angeschlossen haben. Ganz wichtig ist, daß sich auch die Linkspartei.PDS entschlossen hat, mitzumachen. Neben der Achse des Friedens und der Berliner Friedenskoordination rufen zum Beispiel WASG und DKP zur Teilnahme auf. Auch bei ATTAC rührt sich etwas, zumindest Teile des Netzwerks rufen mit auf. Es fehlen nach wie vor die Gewerkschaften und die Kirchen. Wir haben zwar angefragt, ob sie das Anliegen unterstützen, haben bisher noch keine definitiven Antworten, teilweise sogar Ablehnungen bekommen.


Auf die Zusage der Linkspartei.PDS und ihre Änderungen am Aufruf, der im Bündnis schon beraten war, mußten Sie bis Mittwoch warten. Spielt die Partei eine Sonderrolle?

Die Teilnahme der Linkspartei war uns sehr wichtig, weil das gut für die Mobilisierung ist. Ansonsten spielt sie keine Sonderrolle. Wir hätten die Demonstration auch ohne sie gemacht, aber es ist natürlich besser, wenn sie dabei ist.


Wird jemand von der Linkspartei auf der Demonstration sprechen?

Oskar Lafontaine ist angefragt. Es hi...
Wird jemand von der Linkspartei auf der Demonstration sprechen?


Auf die Zusage der Linkspartei.PDS und ihre Änderungen am Aufruf, der im Bündnis schon beraten war, mußten Sie bis Mittwoch warten. Spielt die Partei eine Sonderrolle?

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