08.07.2006 / Ausland / Seite 6

Die Grenzen der Allmacht

Über den genauen Blick des Reporters Robert Fisk und warum Imperien scheitern

Mumia Abu-Jamal
Klischeebehaftet stellt sich die Region des Nahen und Mittleren Ostens häufig im öffentlichen Bewußtsein der westlichen Gesellschaften dar. Bilder von schwarz gekleideten verschleierten Frauen mischen sich mit denen von bärtigen Kriegern mit Kafiya-Tüchern, die den Betrachter mit furchteinflößendem Blick fixieren. Robert Fisk, Reporter der Londoner Zeitung The Independent, hält mit seiner journalistischen Arbeit gegen die Definitionsmacht der Medienkonzerne, die das negative Image einer ganzen Weltregion prägen. In seinem bereits 2004 in New York erschienenen Werk »The Great War for Civilisation: The Conquest of the Middle East« (Der große Krieg um die Zivilisation: Die Eroberung des Mittleren Ostens) kombiniert Fisk persönliche Erinnerungen, Historie und Reportagen und erzählt Geschichten über einen Teil der Welt, von dem vor allem die US-amerikanische Öffentlichkeit wenig Authentisches weiß.

Fisk besitzt ein profundes Wissen über diese Region, das man b...

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