01.04.2006 / Ausland / Seite 2

»Rassismus und Doppelmoral«

Palästinensischer Premier beklagt einseitige Parteinahme des Westens im Nahen Osten

Gloria Fernandez
Zwei Tage nach seiner Vereidigung als neuer Premier der palästinensischen Autonomiegebiete stellte Ismail Hanija seine Sicht der Lage Palästinas dar. Das diesbezügliche Verhalten des Westens sei von »Rassismus und Doppelmoral« geprägt, meinte Hanija in einem Gastbeitrag für den britischen Guardian am Freitag. Die Palästinenser würden eindeutig anders behandelt als die Israelis: Da überschütteten die USA und Westeuropa die Hamas-Bewegung seit deren Wahlsieg Januar mit Forderungen, ohne auch nur eine Forderung an Israel zu stellen. Dabei sei gerade der »Unilateralismus« des israelischen Premiers Ehud Olmert »eine Anleitung zum Konflikt«. Nicht palästinensische Gruppierungen seien das Problem, sondern daß Israel den Palästinensern »die grundlegenden Menschenrechte« verwehre.

Hanija: »Wir von der Hamas sind für Friede...

Artikel-Länge: 2598 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe