28.12.2005 / Ausland / Seite 2

Kein Zutritt für Palästinenser

Israels Armee schafft »Sperrzone« im nördlichen Gazastreifen. Hubschrauberangriff auf Fatah-Büro. Proteste von Präsident Abbas

Drei Monate nach dem Abzug aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee mit der Schaffung einer »Sperrzone« im nördlichen Teil der Region begonnen. Vorgeblich zu deren Etablierung griffen israelische Armeehubschrauber am Dienstag Gebäude der Fatah-Bewegung und Straßen im Gazastreifen an.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Tel Aviv kann demnächst jeder Palästinenser, der die »Sperrzone« betritt, von der israelischen Armee beschossen werden. Laut einem Fernsehbericht sollen dazu verstärkt Hubschrauber eingesetzt werden. Palästinensische Aktivisten sollten »gezielt getötet« werden. Jeder Palästinenser, der das »Niemandsland« betrete, begebe sich »in Lebensgefahr«. Verteidigungsminister Schaul Mofas hatte am Montag abend angeordnet, sofort die Entscheidung über die Errichtung einer Zone umzusetzen, in der »die Bewegungsfreiheit der Palästinenser von nun an eingeschrän...

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