20.08.2005 / Ausland / Seite 6

Zwei Gesichter eines Abzugs

Räumung des Gazastreifens: Abfindungen für israelische Siedler, Hungerhilfe für Palästinenser

Sanjay Suri (IPS), London

Der israelische Abzug aus dem Gazastreifen stellt die jüdischen Siedler und die Palästinenser vor zwei völlig unterschiedliche Perspektiven. Während die Israelis, die das vor 38 Jahren okkupierte Land widerrechtlich in Besitz nahmen, mit ansehnlichen Beträgen entschädigt werden, sind Tausende Palästinenser, die meist in Flüchtlingslagern leben müssen, vom Hunger bedroht.

Der israelische Staat zahlt seinen Siedlern Abfindungen in Höhe von jeweils 250000 US-Dollar. Hinzu kommen Zuschläge, zwei Jahre mietfreies Wohnen und Entschädigung für den Verlust von Land, Vermögen und Arbeit. Auf diese Weise kommen für einige Familien an die 500000 Dollar zusammen. Auf palästinensischer Seite beschäftigt sich das ...

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