13.08.2005 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Frieden ist mehr als Befriedung«

Gespräch mit Mazin Qumsiyeh über den Gazaabzug, Menschenrechte und den moralischen Imperativ der Ein-Staaten-Lösung

Sabine Matthes

Mazin B. Qumsiyeh, christlich palästinensisch-amerikanischer Menschenrechtsaktivist und im Vorstand der »Gesellschaft für einen demokratischen Staat in Palästina/Israel« (http://one-democratic-state.org), bietet in seinem Buch »Sharing the Land of Canaan. Human Rights and the Israeli-Palestinian Struggle« (Pluto Press 2004) eine alternative Vision.

Weitere Informationen: http://qumsiyeh.org

F: Um die Ungerechtigkeit und den wunden Punkt im festgefahrenen Israel-Palästina-Konflikt zu erkennen, genügt ein Blick auf zwei Karten. Eine, die den Verlauf des israelischen Grenzwalls zeigt, der nach Fertigstellung die De-facto-Grenze des sogenannten palästinensischen Staates sein wird: vier eingemauerte palästinensische Kantone – nördliche und südliche Westbank, Jericho und Gazastreifen – auf etwa zwölf Prozent des ehemaligen Mandatsgebiets Palästina. Und eine Karte des UN-Hilfswerks UNR...

Artikel-Länge: 13323 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe