26.07.2005 / Ausland / Seite 3

26 Prozent ohne Jobs in besetzten Gebieten

Internationale Arbeitsorganisation warnt vor Massenarbeitslosigkeit im Westjordanland und Gazastreifen. Israel muß Blockaden beenden

Gustavo Capdevila, Genf (IPS)

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat die Staaten der Welt, die israelische Regierung und die palästinensische Autonomiebehörde dringend aufgefordert, sich des Problems der Arbeitslosigkeit in den von Israel besetzten Gebieten anzunehmen. Die in Genf ansässige UN-Organisation erinnert daran, daß die Sicherheit in der Region nicht zuletzt von der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Menschen in den palästinensischen Gebieten abhängig ist.

Laut ILO-Generaldirektor Juan Somavía liegt die Arbeitslosenrate in den besetzten Gebieten bei 26 Prozent. Damit haben 224000 der insgesamt 1,8 Millionen Palästinenser keinen Job, obwohl sich die wirtschaftliche Situation in den von ihnen bewohnten Gebieten 2004 nach vier Jahren Rezession erstmals wieder verbessert hat. Besonders dramatisch bewertet die in Genf ansässige Organisation die Tatsache, daß die Arbeitslosigkeit bei den 14- bis 24jährigen 40 Prozent beträgt. Einer von drei Palästin...

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