20.05.2005 / Ansichten / Seite 8

»Da wurde viel fachlicher Murks produziert«

US-Millionär präsentiert seine Zweifel an der offiziellen Version zum 11. September. Seriosität der Darstellung fraglich. Ein Gespräch mit Andreas Hauß

Peter Wolter

* Andreas Hauß ist Mitautor des Buches »Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9.« (erschienen bei 2001)


F: Der US-amerikanische Multimillionär Jimmy Walter gibt zur Zeit viel Geld aus, um seine Zweifel an der offiziellen Darstellung der Attentate vom 11. September 2001 in die Öffentlichkeit zu bringen. Sie kennen seine Videofilme, wie seriös ist seine Darstellung?

Durchwachsen. Seriös z.B. ist, daß er vom Versagen der Luftabwehr ausgeht, die die entführten Passagierflugzeuge hätte abfangen müssen. Seriös ist auch, daß er den US-Senator Mark Dayton zitiert. Der hat sehr klar genau dieses Versagen angesprochen.

Unseriös sind hingegen seine Auslassungen zu dem physikalischen Ablauf des Attentats. Man merkt dem Film an, daß da Laien am Werk waren. Sie hatten offenbar guten Willen, haben aber wichtige Sachverhalte falsch interpretiert und falsche Schlüsse gezogen. Da wurde viel sachl...

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