13.01.2005 / Inland / Seite 5

Eins zu null für Ude?

Im Vorfeld der NATO-Sicherheitskonferenz versucht Münchens Oberbürgermeister, die Friedensbewegung zu spalten. DFG-VK ließ sich auf Erpressung ein

Nick Brauns

Parallel zur sogenannten NATO-Sicherheitskonferenz vom 11. bis 13. Februar in München soll wie schon in den vergangenen Jahren eine Internationale Friedenskonferenz unter der Schirmherrschaft des alternativen Nobelpreisträgers Hans-Peter Dürr stattfinden. Zu den Referenten gehört auch Horst-Eberhard Richter von den Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), der über das »Feindbild Islamismus« sprechen wird. Die Konferenz soll im Alten Rathaus stattfinden, und das Kulturreferat der Stadt München wurde um einen finanziellen Zuschuß von mehreren tausend Euro gebeten.

Diese finanzielle und logistische Unterstützung hat Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) nun von der Änderung einer Passage im Aufruftext für den friedenspolitischen Kongreß abhängig gemacht. In der kritisierten Passage hieß es: »Nach den Kriegen gegen Jugoslawien, Afghanistan und den Irak ...« In der zensierten Fassung steht nun: »Nach den Kriegen im ehemalige...

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