18.12.2004 / Inland / Seite 3

»Nichts nachgewiesen, nicht angehört ...«

jW dokumentiert Auszüge aus einem Brief an die Böll-Stiftung

* Am 18. November 2004 wandten sich Prof. Dr. Werner Ruf und Prof. Dr. Mohssen Massarrat wegen des Ausschlusses des ägyptischen Stipendiaten Mostafa Elhady aus der Promotionsförderung an die Heinrich-Böll-Stiftung und das HBS-Studienwerk sowie mehrere grüne Mandatsträger, darunter die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Claudia Roth:

Mit Ihrem Brief an uns und Ihrer Antwort an die HBS-Stipendiaten vom 22.10.2004 samt beigelegter Vorgeschichte der HBS-Entscheidung haben Sie in keiner Weise unsere Befürchtung ausgeräumt, daß bezüglich des Herrn Elhady möglicherweise eine falsche Entscheidung getroffen wurde. Immerhin geht es bei dem Ausschluß des betroffenen Stipendiaten um eine schwerwiegende und für ihn sogar schicksalhafte Entscheidung, da diese, wie uns mitgeteilt worden ist, auch eine Ausweisung aus Deutschland, und damit den Abbruch der begonnenen Promotion zur Folge haben würde.

In den uns zugesandten Schrifte...

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