29.11.2004 / Ansichten / Seite 3

»Attacken in Israel bringen uns nicht weiter«

Was bedeutet der Internationale Solidaritätstag mit dem palästinensischen Volk und wo steht dieses heute, rund 30 Jahre nach der Unterstützung durch die UNO? Gespräch mit George Rashmawi

Rüdiger Göbel

* George Rashmawi ist Sprecher der Palästinensischen Gemeinde Deutschlands e.V.


F: Die UN-Vollversammlung hat in den 70er Jahren den 29. November per Resolution zum jährlichen »Internationalen Solidaritätstag mit dem palästinensischen Volk« erklärt. Wie ist die Situation der Palästinenser heute?

Zunächst einmal, die Etablierung des 29. November als Tag der internationalen Solidarität mit dem Kampf des palästinensischen Volkes ist ein großer politischer Erfolg gewesen. Die entsprechende UN-Resolution war eine Antwort auf den Plan der Vereinten Nationen, der Palästina im November 1947 in ein arabisches und israelisches Gebiet geteilt hat. Nach dem UN-Teilungsplan entstand ein Staat Israel, aber kein arabisch-palästinensischer Staat. Die Palästinenser schienen über Jahrzehnte nicht mehr existent. Der Solidaritätstag hat für uns Palästinenser schließlich wieder die internationale politische Bühne eröffnet.

Mittlerweile hat das Palästina-Israel-Pro...






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