24.05.2004 / Ausland / Seite 8

Irak und »9/11«

Zwei Konferenzen in Paris, ein Problem: Washington

Klaus von Raussendorff

Zwei ansonsten sehr verschiedene Konferenzen, die dieser Tage in Paris stattfanden, hatten doch eines gemein: die entschiedene Ablehnung der Politik der US-Regierung. So ging am 15. Mai ein internationaler Kongreß, zu dem Jaime Ballesteros (Spanien), Georges Labica (Frankreich), Jean Pierre Page (Frankreich), Fausto Sorini (Italien) und Subhi Toma (Irak) aufgerufen hatten, mit einem Appell zur Unterstützung des irakischen Widerstands und zur Schaffung eines internationalen Solidaritätsbündnisses zu Ende. Die Konferenzveranstalter wollen eine weltweite Allianz der Solidarität mit dem irakischen Widerstand aufbauen. Ausgehend von Paris sollen nun in einzelnen Ländern nationale Irak-Solidaritätsstrukturen geschaffen werden.

Der Widerstand des irakischen Volkes habe die internationale politische Lage tiefgreifend verändert, so Fosco Giannini. Der Herausgeber der italienischen Zeitschrift L’Ernesto nannte hierfür mehrere Aspekte: Der irakische ...

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