14.04.2004 / Ansichten / Seite 3

Good bye, Roadmap

Scharon wirbt in USA für einseitige Lösung

Werner Pirker

Beim Besuch in der jüdischen Siedlung Male Adumin bezeichnete der israelische Premier Ariel Scharon diese und vier weitere Siedlungen »als Teil Israels für die Ewigkeit«. Es handelt sich um die größten und strategisch bedeutsamsten Stätten jüdischer Siedleraktivitäten. Sie sollen dem israelischen Kernland angeschlossen werden. Lediglich vier kleine, voneinander isolierte Siedlungen im Westjordanland will die israelische Regierung aufgeben.

Diesen Plan der »einseitigen Trennung« Israels von den Palästinensern, der vor allem auch die Räumung des Gazastreifens vorsieht, legt Scharon nun in Washington zur Begutachtung vor. Eine schroffe Ablehnung seiner Vorstellungen braucht er nicht zu befürchten. Bush hat sie bereits im Vorfeld des Besuchs des israelischen Premiers in Washington wohlwollend als »Ergänzung« zur »Roadmap« ...

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