24.03.2004 / Ansichten / Seite 2

Eskalation im Nahen Osten befürchtet: Wie trägt Israels Besatzung zum Konflikt bei?

jW sprach mit Judith Keshet, Mitbegründerin der israelischen Frauenorganisation »Checkpoint Watch«

Harald Neuber

* Die rund 300 Aktivistinnen der Organisation versuchen, an militärischen Kontrollpunkten zwischen den israelischen Soldaten und palästinensischen Zivilisten zu vermitteln.

F: Welche Folgen erwarten Sie nach der Ermordung des Hamas-Gründers Ahmed Yassin durch die israelische Armee am Montag?

Die Prognose, daß es zu mehr Blutvergießen kommen wird, ist leider nicht schwer zu stellen. Nach dem Angriff auf Yassin wurde aber noch eine weitere besorgniserregende Entwicklung deutlich: Weil Yassin ein bekannter muslimischer Geistlicher war, könnte sich der religiöse Protest weit über die Grenzen der palästinensischen Gebiete ausdehnen.

F: Ministerpräsident Ariel Scharon soll die Militäraktion persönlich befohlen haben. International mußte er deswegen scharfe Kritik einstecken. Wie wird seine Politik der harten Hand von den Menschen in Israel aufgenommen?

Leider genießt Scharon in Israel nach wie vor groß...

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