17.01.2004 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

An der Oberfläche

Stefan Krempl stellt in seinem Buch über Medien und Krieg wichtige Fragen, beantwortet sie aber kaum

Thomas Immanuel Steinberg

Kriegspropaganda beherrscht die Mainstreammedien, und Kriegsgegner schreiben gegen die Propaganda an - im Internet. Weblogs, Warblogs, Mailinglisten, Personal Homepages auf englisch und deutsch vermehren sich und erhalten Zuspruch. Halten sie qualitativ einem Vergleich mit anerkannten bürgerlichen Blättern stand? Was können sie ausrichten gegen den Mainstream?

Stefan Krempl verwendet 100 Seiten seines Buches »Krieg und Internet« auf die Beschreibung der Medienlandschaft und weitere 100 Seiten auf den Kosovo- und den Irak-Krieg in der New York Times, in der SZ und auf www.net-time.org

Im ersten Teil knüpft der Autor an das Selbstverständnis des Mainstreams an. »Um ihre Wiederwahl fürchtende Politiker und Regierungsvertreter müssen die Bürger in Demokratien überzeugen, die immensen, sich auf Menschen und Sachmittel erstreckenden Kosten für einen Krieg in Kauf zu nehmen.« Da käme die Propaganda ins Spiel. Eine Zielgruppe sei die...

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