19.11.2003 / Ausland / Seite 8

Nach der Road map

Challenge-Chefredakteurin Roni ben Efrat unterwegs in deutschen Landen

Sebastian Gerhardt

Welche Friedenschancen für Nahost existieren noch nach der Road map? Wie steht es um die israelische Linke nach dem von ihr weitgehend nicht kritisierten Irak-Krieg? Unter anderem diesen Fragen stellte sich Roni ben Efrat, Chefredakteurin der in Jaffa/Israel verlegten marxistischen Zeitschrift Challenge und jW-Autorin, im Rahmen mehrerer Veranstaltungen in Deutschland, unter anderem auch im Berliner »Haus der Demokratie«. Dort knüpfte die profunde Kennerin des israelisch-palästinensischen Konflikts an ihre Lageanalyse aus der Zeit vor dem Irak-Krieg an. Damals grassierten in allen Teilen der israelischen Politik, auch in der Linken, Hoffnungen auf eine Verbesserung der Situation in Nahost durch einen Saddam-Sturz (junge welt, 18. Februar 2003). Diese Hoffnungen konzentrierten sich im Kern auf die Umsetzung der Road map, den offiziellen Lösungsvorschlag der Großmächte unter Führung der USA für den Nahost-Konflikt. Allerdings sei eben diese Road map, so ...

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