09.04.2002 / Inland

»Auch Besatzung ist Terror«

Jüdische Friedensaktivisten rufen zum Widerstand gegen die Politik der israelischen Regierung auf

Daniel Behruzi

Jüdische Mitglieder des Berliner Arbeitskreises Nahost erklärten am Montag in Berlin auf einer Pressekonferenz ihre Solidarität mit den von der israelischen Besatzungspolitik betroffenen Palästinensern. Fritz Teppich, Mitglied des Arbeitskreises, sagte, es sei »die Pflicht, insbesondere aller Juden, die Politik der israelischen Regierung zu kritisieren«. Denn diese Politik verstoße gegen »die alten jüdischen Werte«, erklärte Teppich, der in den 30er Jahren im spanischen Bürgerkrieg auf seiten der Republik gekämpft hat. Eine friedliche Zukunft könne es für Israel nur im Einvernehmen mit den benachbarten Völkern geben, so der 83jährige.

Der Arbeitskreis Nahost, in dem sich Juden und Palästinenser, Deutsche und Israelis für einen gerechten Frieden in der Region engagieren, fordert »das Ende der Besatzung und die Anerkennung eines souveränen Staates Palästina mit Ostjerusalem...

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