18.01.2002 / Inland

Die Geheimdienste und der 11. September

Was wissen CIA, FBI und BND? Insider über Geheimniskrämerei und Verschwörungstheorien

Michael Klarmann, Aachen

Welche Rolle spielten »die westlichen Geheimdienste beim 11. September«? Andreas von Bülows Vortragsthema im Aachener »Che Haus« war klar, freilich kam er auch generell auf Geheimdienstmethoden zu sprechen. Sie seien »Manipulationsdienste«, »desinformierten« die Öffentlichkeit und beeinflußten maßgeblich die Politik. Schlimmstenfalls könnten sie Attentäter oder scheinbare Freiheitskämpfer aktivieren, die dann den Diensten zuarbeiten.

Rund einhundert Interessierte waren am Montag der Einladung des »Anti-Kriegs-Bündnis Aachen« gefolgt. Für von Bülow war es der erste Vortrag vor Menschen aus friedensbewegten und linken Zusammenhängen. Der 64jährige war von 1980 bis 1982 Bundesforschungsminister im Kabinett von Helmut Schmidt und von 1976 bis 1980 Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Von Bülow ist Autor des Buchs »Im Namen des Staates« über die Machenschaften der Geheimdienste. Seiner Ansicht nach wurde die sogenannte westliche Welt nach dem 11. Sep...

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