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24.11.2001 / Inland

Für Silvio Meier auf die Straße

Berlin: Gedenkdemonstration erinnert am Samstag an vor neun Jahren erstochenes Neonaziopfer

Andreas Schmidt-Schultze

»Silvio Meier zu gedenken ist das eine, all jene zu unterstützen, die auch heute gegen Faschos und staatlichen Rassismus aufstehen, das andere«, faßte Claudia Hartje vom Berliner Vorbereitungsbündnis der diesjährigen Silvio-Meier-Gedenkdemo das Anliegen der Demonstranten gegenüber junge Welt zusammen. Seit Jahren organisieren Berliner Antifaschisten alljährlich diese Demonstration. Am Sonnabend findet sie zum neunten Mal statt.

Am Abend des 21. November 1992 war der damals 27jährige Hausbesetzer Silvio Meier im U-Bahnhof Samariterstraße im Berliner Bezirk Friedrichshain von Neonazis erstochen worden, als er mit mehreren Freunden auf dem Weg zu einer Party war. Nachdem die acht Neofaschisten die Linken attackierten, riß Silvio Meier einem der Angreifer einen Aufnäher mit der Aufschrift »Ich bin stolz, D...

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