11.07.1997 / Ansichten

Lernen, lernen, nochmals lernen

Jürgen Rüttgers sagt der Welt, was zu tun ist. Kommentar

Holger Becker

»Lernen, lernen, nochmals lernen, sagte Rußlands größter Sohn, Wladmir Iljitsch Lenin, schon.« So hieß es in einem Gedicht, das DDR-Schüler irgendwann einmal auswendig lernen mußten. Jürgen Rüttgers, der Bundesbildungsminister, brauchte das nicht. Doch seine Rede zur UNESCO-Konferenz »Bildung im Erwachsenenalter«, die derzeit in Hamburg stattfindet, klang sehr ähnlich. »Es ist keine Seltenheit, daß Menschen bis zu dreimal im Leben einen neuen Beruf erlernen. Deshalb wird lebenslanges Lernen so wichtig wie das tägliche Brot«, belehrte er die 2 000 Teilnehmer aus allen Teilen der Welt, darunter aus einigen Ecken, wo das »tägliche Bro...

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