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26.01.2022 / Ausland / Seite 6 (Beilage)

Der Feind im Norden

Im Jahr 2019 stürzte die rechte Opposition die Regierung Boliviens unter Evo Morales. An der Macht halten konnte sie sich kaum ein Jahr

Juan Ramón Quintana

Als Vorwand für den Staatsstreich im Jahr 2019 in Bolivien wurde ein Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen ins Feld geführt. Luis Almagro, der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), behauptete, es habe Unstimmigkeiten bei der Stimmenauszählung gegeben, was die nationalen und auch viele internationale Medien bereitwillig aufgriffen. Der Vorwurf ist längst vom Tisch. Er hat sich, wie verschiedene akademische Einrichtungen, unter ihnen das Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, belegt haben, als Lüge entpuppt.

Der Staatsstreich war kein zufälliges, isoliertes Ereignis in Lateinamerika, er ist vielmehr Ausdruck der Hegemoniekrise des Kapitalismus bzw. der Herrschaftskrise der USA. Der Traum einer Welt jenseits des Neoliberalismus sollte zerstört werden. In den vergangenen Jahren ließ sich in Lateinamerika beobachten, wie sich langsam die Gewichtungen verschieben. Chinesische Investitionen im »Hinterhof« der USA haben z...

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