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03.03.2021 / Geschichte / Seite 2 (Beilage)

Auf absteigender Linie

Eduard Bernstein fand 1898, Kapitalismus und Demokratie seien unzertrennlich. Rosa Luxemburg hielt dagegen: Für die Bourgeoisie ist Demokratie entbehrlich geworden

Von 1897 bis 1898 veröffentlichte der SPD-Theoretiker und Politiker Eduard Bernstein (1850–1932) in der sozialdemokratischen Zeitschrift Neue Zeit eine Artikelserie, in der er die Verdrängung des angeblich veralteten Marxismus aus der Sozialdemokratie propagierte. Rosa Luxemburg antwortete darauf in verschiedenen Zeitungsartikeln und 1899 in ihrer Schrift »Sozialreform oder Revolution?«. Ein Auszug:

Wir haben gesehen, der Bernsteinsche Sozialismus läuft auf den Plan hinaus, die Arbeiter an dem gesellschaftlichen Reichtum teilnehmen zu lassen, die Armen in Reiche zu verwandeln. Wie soll das bewerkstelligt werden? In (…) seinem Buche gibt er über diese Frage vollen Aufschluss: Sein Sozialismus soll auf zwei Wegen, durch Gewerkschaften oder, wie Bernstein es nennt, wirtschaftliche Demokratie, und durch Genossenschaften verwirklicht werden. (…)

Was die Genossenschaften, und zwar vor allem die Produktivgenossenschaften betrifft, so stellen sie ihrem inneren Wese...

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