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24.02.2021 / Feminismus / Seite 4 (Beilage)

Menschenfeinde Hand in Hand

Antifeministen sehen sich in Pandemie im Aufwind. Proteste gegen Coronamaßnahmen bieten Resonanzraum

Sandra Schönlebe

Im Zuge der Pandemie kommt es nachweislich zu einer Retraditionalisierung der Geschlechterverhältnisse. Frauen reduzieren häufiger als Männer ihre Arbeitszeit, und ihr Anteil an Sorgearbeit nimmt weiter zu. Auch in Familien, in denen vor der Coronapandemie noch eine paritätische Aufgabenteilung herrschte, übernehmen nach Angaben einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung nun bei mehr als einem Viertel der Befragten die Frauen die Hauptlast.

Grund zur Freude für viele Antifeministen. »Die ersetzbare Mutter – ein Mythos hat Pause«, frohlockt beispielsweise Birgit Kelle angesichts des Shutdowns, der Mütter endlich in die Normalität zurückführe und ihnen ein neues Selbstbewusstsein gebe. Den Essay schrieb sie für den Blog von »Demo für alle«, eine Kampagne für rückwärtsgewandte Familienpolitik mit dem Schwerpunkt Sexualkunde in Schulen.

Sie freut sich, dass »die Mutter wieder in den Mittelpunkt des Haushalts« rücke, wenn der Staat »als Nanny« aus...

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