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15.07.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 2 (Beilage)

Profiteure des Mangels

Immobilienunternehmen wie Vonovia und Deutsche Wohnen haben viel Kapital angelockt – auf Kosten der Mieter

Philipp Metzger

Ihre Namen kennt hierzulande mittlerweile wohl fast jeder: Die beiden größten deutschen Immobilienkonzerne Vonovia und Deutsche Wohnen sind zum Symbol für einen Mietmarkt geworden, der nicht mehr für die Mietenden funktioniert, aber Aktionären, und hier insbesondere sogenannten Finanzinvestoren, hohe Renditen bringt. Bei beiden Konzernen handelt es sich um Vermieter neuen Typus. Sie gehören zu den börsennotierten Wohnungsunternehmen. In dieser vergleichsweise jungen Branche ist kein einziger Konzern länger als 25 Jahre am deutschen Markt. Heute besitzen sie zusammen schon über eine Million Wohnungen. Wie konnten sie in so kurzer Zeit so erfolgreich sein? Wie sind sie entstanden? Die Transformation des deutschen Wohnungsmarktes lässt sich nur in Zusammenhang mit der »Liberalisierung« des Immobilien- und Finanzmarktes verstehen.

Zeit der Heuschrecken

In den 1990er Jahren waren die Voraussetzungen für solche Konzerne wie Vonovia und Deutsche Wohnen geschaffe...

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