04.03.1998 / Inland

Trotz alledem

Zu jW vom 28. Februar/1. März: Interview mit Karla Staszak »Gleichberechtigung in der DDR - ein Mythos«

U. Koch, E-Mail

Als Medienkonsument fühle ich mich oft in der unangenehmen Lage eines Boxers, der nicht zurückschlagen kann gegenüber den im »kalten Nachkrieg« ungehindert heraustrompeteten Halbwahrheiten und unzulässigen Verallgemeinerungen. Da wird, wer zu DDR-Zeiten in Schierke war, zum »linientreuen Genossen« denunziert (FAB »Eisenbahn«), der Hiwi (Angehöriger der Hilfstruppen der Wehrmacht) wird zum sowjetischen Zwangsarbeiter (jW zum Campus-Lexikon), und nun diese Frau Staszak, die offenbar weder das DDR-Familiengesetz noch sonstige einschlägige Literatur gelesen hat, z. B. mit der Behauptung, »zu keiner Zeit jedoch sind die Männer einbezogen worden, es war nie die Rede davon...«.

Woher bekommen Sie nur immer Interviewpartner von anderen Planeten?

Hans Fitzner, Berlin

Zu jW vom 27. Februar: »Initiative für Erhalt des Ostwohngeldes«

Seit acht Jahren warten die westdeutschen Mieterinnen und Mieter nun schon auf ein neues Wohngeldgesetz, auf eine Anpassung...

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