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27.11.2019 / Inland / Seite 3 (Beilage)

Im Katastrophenfall

Mit dem Klimawandel wird die Häufigkeit von Extremereignissen auch in Deutschland zunehmen, Ansätze zur Unterstützung besonders gefährdeter Menschen sind selten

Friedrich Gabel

Spätestens seit der Dürre im Sommer 2018 ist klar, dass sich die Folgen des Klimawandels auch in Deutschland zeigen. Temperaturveränderungen gefährden die Artenvielfalt sowie die Landwirtschaft, und ein steigender Meeresspiegel bedroht Küstenregionen. Auch ist damit zu rechnen, dass Extremwettereignisse häufiger auftreten und an Intensität zunehmen werden. Das Umweltbundesamt warnt unter anderem vor den Gefahren außergewöhnlich heißer Sommer und verweist auf die mehr als 40.000 Opfer der Hitzewelle in Europa im Jahr 2003. Auch andere Extremereignisse wie Waldbrände oder Hochwasser werden wahrscheinlicher. Sie haben in der jüngeren Vergangenheit Evakuierungen notwendig gemacht. Im August 2018 betraf dies mehrere Dörfer in Brandenburg, im Juli dieses Jahres wurde wegen der Waldbrände um Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern ein ganzes Dorf evakuiert.

Kein barrierefreier Notruf

Wenngleich der Hilfebedarf in Notsituationen individuell sehr verschieden sein kann,...

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