Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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08.05.2019 / Antifa / Seite 3 (Beilage)

Beliebigkeit mit Folgen

Aktivisten fordern Rückbesinnung auf »linken Dreiklang« aus Kampf gegen Faschismus, Kapitalismus und Krieg

Markus Bernhardt

Der nunmehr weitestgehend abgeschlossene Niedergang der einst schlagfertigen, autonomen antifaschistischen Bewegung liegt bereits eine Weile zurück. Als einer der Referenzpunkte dürfte das Jahr 2000 gelten, in dem der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) den »Aufstand der Anständigen« ausrief, die Bekämpfung der extremen Rechten damit auf eine breitere gesellschaftliche Basis stellte und die Antifa ihres Hauptthemas, nämlich des offensiven und radikalen Antifaschismus, beraubte.

Von linken Parteien, einigen Gewerkschaftsgliederungen und traditionellen Zusammenschlüssen wie der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sowie einzelnen Gutwilligen abgesehen, war die autonome Antifabewegung mit der Bekämpfung von Neonazis und Rassisten faktisch meist allein gelassen worden. Schröders Umarmungsstrategie war geschickt und fatal zugleich. Was dem folgte, war nicht nur eine bis heute anhaltende ...

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