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21.03.2019 / Feuilleton / Seite 16 (Beilage)

Ob Hirn oder Chip

Menschen sind langweilig, meint der Professor. Der philosophische ­Sci-Fi-Actionmanga »Battle Angel Alita – Last Order«

Michael Streitberg

Wer braucht schon Filme? Diese Frage stellte der Autor anlässlich einer Rezension von Yukito Kishiros Sci-Fi-Actionmanga »Battle Angel Alita« (siehe jW-Literaturbeilage vom 15.3.2018) vor rund einem Jahr. Damals schien klar: Filme braucht niemand. Einem Manga, der so von Rasanz und Bewegung geprägt ist, würde ein Hollywood-Actionstreifen nichts Neues hinzufügen können. Die epische Geschichte von der Suche des titelgebenden weiblichen Cyborgs nach dem Sinn des Daseins und ihrem Platz auf der Welt sollte daher am besten innerhalb ihres angestammten Mediums bleiben.

Doch ausnahmsweise frei nach Konrad Adenauer: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Denn tatsächlich ist die von Robert Rodriguez und James Cameron verantwortete Verfilmung, die den Titel »Alita: Battle Angel« trägt, hervorragend gelungen. In ihr vereint sich geradezu beispielhaft der Respekt vor der Vorlage mit dem Mut, sie auf eine ei...

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