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21.03.2019 / Feuilleton / Seite 6 (Beilage)

»Ich mag es, in die Produktion geschickt zu werden«

Der entfesselte Prometheus: Über Mary Shelley und Phantastik auf dem Theater, die Fehler des Doktor Frankenstein, Zweck-Mittel-Relationen und über die Poetik der Science-Fiction. Ein Gespräch mit Dietmar Dath

Peter Merg und Ronald Weber

Momentan läuft Ihre Bühnenbearbeitung von Mary Shelleys »Frankenstein oder Der moderne Prometheus« am Schauspielhaus Zürich, der Roman ist einer der großen Klassiker der phantastischen Literatur. Weshalb ist der heute noch interessant?

Ich sitze nun ja seit 15 Jahren an einer Poetik der Science-Fiction und es war in der ganzen Zeit und eigentlich schon vorher Communis Opinio in den Kreisen, die sich dafür überhaupt interessieren, dass das Genre mit Shelley anfängt. Die Begründungen sind vielfältig, aber ich würde sagen, der Grund ist, dass bei ihr die Reflexion des Verhältnisses von Kunstmitteln zu Kunstzwecken, die einfach beide etwas anderes sind bei phantastischer Literatur als bei anderer Literatur, und die Praxis auf einem seither selten so erlebten Niveau einander durchdringen. Ich will damit sagen: Sie hat theoretische Höchstleistungen vollbracht, wie in dem »Frankenstein«-Vorwort zu sagen, es ist keine verzauberte Geschichte, kein »enchantment«, u...

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