29.12.2018 / Geschichte / Seite 2 (Beilage)

Gegen Krieg und Faschismus

Die KPD wurden von Revolutionären gegründet, die zum Teil seit langem gegen imperialistische Kriege gekämpft hatte. Das ist aktuell geblieben. Eine Chronik

1907

August: Der Kongress der Sozialistischen Internationale in Stuttgart verabschiedet eine von August Bebel, Rosa Luxemburg und Wladimir Iljitsch Lenin maßgeblich entworfene Resolution, in der die Mitgliedsparteien verpflichtet werden, bei drohenden Kriegen gegen die eigenen Regierungen zu kämpfen. Das wird 1912 auf dem Kongress in Basel bekräftigt. Noch während der Julikrise 1914 lehnt die SPD offiziell den Krieg ab und veranstaltet landesweit Großdemonstrationen, verhandelt aber gleichzeitig mit der Regierung über einen »Burgfrieden«.

1914

August: Das kaiserliche Deutschland und Österreich-Ungarn entfesseln den Ersten Weltkrieg. Alle sozialdemokratischen Parteien, außer den russischen Bolschewiki und einigen kleineren Gruppen in Südosteuropa, stellen sich hinter ihre Regierungen. Lenin veröffentlicht im September ein Programm zur Umwandlung des Krieges in Bürgerkrieg und Revolution.

Am 4. August stimmt die SPD-Fraktion im Reichstag den Kriegskrediten ...

Artikel-Länge: 7469 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe