06.02.1998 / Ausland

Israels Premier als Golfprofiteur

Irak-Krise stärkt Position Netanjahus. Neue Siedlungspläne

Amos Wollin, Tel Aviv

Netanjahus Regierung nutzt die Krise um Irak dazu aus, die Verhandlungen mit den Palästinensern erneut auf die lange Bank zu schieben. Wiederholt haben hochgestellte Beamte in Jerusalem darauf hingewiesen, daß angesichts des Konflikts mit Saddam Hussein eine Einigung über die Differenzen mit Arafat jetzt kaum denkbar ist.

Madeleine Albright, die US-Außenministerin, ist unverrichteterdinge abgereist, nachdem sie am letzten Wochenende mit Netanjahu und Arafat über eine von Washington vorgeschlagene Kompromißlösung verhandelt hatte: Vorausgesetzt, daß die Palästinenser eine Reihe von israelischen Forderungen erfüllen, soll Israel ungefähr 14 Prozent der weiterhin besetzten Teile des Westufers der palästinensischen Selbstverwaltung überlassen - nicht sofort und auf einmal, sondern auf Monate hinaus gestaffelt. Aber auch das ist der israelischen Regierung zuviel, obgleich diese zweite den Pal...

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