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01.09.2018 / Inland / Seite 12 (Beilage)

»Noch einiges zu tun«

Kampagne »Abrüsten statt aufrüsten« geht im September in eine heiße Phase. Unterschriftenübergabe, Gespräche und Aktionen geplant

Milan Nowak

Der US-Luftangriff auf Syrien, die israelischen Bombardements auf Gaza, die Schlacht um Hodeida im Jemen – im Jahr 2018 gab es leider schon viele Anlässe zu friedenspolitischer Aktivität. Nach den Ostermärschen gehen an diesem 1. September wieder viele Friedensfreunde zum traditionellen Antikriegstag auf die Straße. Erneut läuft man »Gefahr«, um eine Unterschrift für den Aufruf »Abrüsten statt aufrüsten« gebeten zu werden.

Verfasst wurde er im November 2017 als Reaktion auf das Vorhaben der Bundesregierung, die Rüstungsausgaben schrittweise auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu steigern. Durch Erhöhung des Rüstungsetats von 35 Milliarden Euro im Jahre 2014 auf circa 60 bis 70 Milliarden Euro im Jahr 2020 würden »mindestens weitere 30 Milliarden Euro« im zivilen Bereich fehlen, heißt es in dem Aufruf. Die Aufrüstungsdebatte bringe auch sicherheitspolitisch nichts. Darum riefen diverse Friedensbewegte zur Unterschrift auf: Zu den Erstunterzeichnern...

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