18.07.2018 / Ausland / Seite 4 (Beilage)

Der Kampf geht weiter

60 Jahre nach dem Sieg der Revolution steht Kuba vor neuen Herausforderungen. Und bleibt ein Beleg dafür, dass eine andere Welt möglich ist

Volker Hermsdorf

Am 1. Januar 1959 verkündete der einstige Rechtsanwalt Fidel Castro Ruz in der olivgrünen Uniform des Guerilleros vom Balkon des Rathauses am Céspedes-Park in Santiago de Cuba den Sieg der Kubanischen Revolution. Eine Woche später marschierte Castro – nach einem Triumphzug durch die Ost- und Zentralprovinzen des Landes – an der Spitze der Rebellenarmee in Havanna ein. Die Anhänger des gestürzten Diktators Fulgencio Batista, viele Großgrundbesitzer und Fabrikherren, flüchteten nach Miami, wo sie sich bis zum vermeintlich baldigen Ende des Spuks einrichten wollten. Doch alle Versuche, durch eine Invasion, durch Terror und Destabilisierung den Systemwechsel zu erzwingen, scheiterten – trotz uneingeschränkter Unterstützung durch die USA. Der Comandante en Jefe Fidel Castro überlebte mehr als 600 Attentate und Attentatsversuche, die Revolution behauptet sich bis heute gegen die umfangreichste Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die je über ein Land verh...

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