08.05.2018 / Inland / Seite 6 (Beilage)

Hauptsache Antikommunist

Eine Schlüsselqualifikation und die Rechtsentwicklung in Sachsen

Volkmar Wölk

Er trägt die Mitgliedsnummer 12352 der AfD – der 51jährige Hendrik Seidel, der nach der Gründung des Kreisverbandes Mittelsachsen stellvertretender Kreisvorsitzender der Partei wurde, wollte 2014 auf deren Kandidatenliste für die Landtagswahl. Immerhin 40 von 183 Stimmberechtigten waren dafür, ihn auf den aussichtsreichen Listenplatz 6 zu setzen. Letztlich reichte es dann doch nicht dafür. Obwohl er in seiner Partei »die einzige Kraft in Deutschland« sieht, die gegen »Genderwahnsinn« und »Umvolkung« eintritt – und obwohl ihm sein Kreisvorsitzender bescheinigte, er habe »jahrelang hervorragende Arbeit im Vorstand« geleistet, scheiterte auch seine angestrebte Bundestagskandidatur 2017.

Dabei hatte Seidel sich nicht nur Verdienste bei der Verwaltung seiner Partei erworben, sondern sich auch inhaltlich nach Kräften eingebracht. Als durch einen Leak 2014 die »Programmthesen« der AG Innere Sicherheit öffentlich wurden, der mit dem heutigen Landtagsabgeordneten ...

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