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01.11.2017 / Geschichte / Seite 16 (Beilage)

Gegenmacht damals und heute

Auch 100 Jahre nach der Oktoberrevolution kann von Lenin und den Bolschewiki Grundlegendes gelernt werden

Ekkehard Lieberam

Erste These: (…) Die Oktoberrevolution war der Beginn einer neuen Epoche. Sie wurde »eine globale Konstante der Jahrhundertgeschichte« (Eric Hobsbawn). Mit ihr begann die bis 1989/1991 dauernde Epoche des Aufstiegs der Sowjetunion zur Weltmacht, des Ausbruchs zahlreicher Staaten aus dem kapitalistischen Weltsystem und des Anlaufs zu einer sozialistischen Gesellschaftsordnung, einer globalen Systemauseinandersetzung zwischen Sozialismus und Kapitalismus, der revolutionären Veränderung grundlegender nationaler und internationaler politischer Strukturen und Regeln. Sowjetrussland und die Sowjetunion verbesserten die Bedingungen für den Kampf um eine Welt ohne Krieg. (…)

Zweite These: (…) Die zweite Phase der russischen Revolution, die Oktoberrevolution, war eine frühe sozialistische Revolution. Ähnlich wie die Bauernkriege, die Friedrich Engels als »Revolution Nr. 1 der Bourgeoisie« bezeichnete, brach sie aus, bevor in der alten Gesellschaft die materiellen ...

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