01.11.2017 / Geschichte / Seite 6 (Beilage)

John Reeds russische Notizblocks

Die Grundlage für das Buch »Zehn Tage, die die Welt erschütterten« bildeten Aufzeichnungen des US-Journalisten, die lange unbekannt blieben

Abel Starzew

Der russische Literaturkritiker und Übersetzer Abel Isaakowitsch Starzew (1909–2005) veröffentlichte 1965 in der sowjetischen Zeitschrift Ogonjok den folgenden Artikel, dessen damalige deutschsprachige Fassung wir in Auszügen veröffentlichen. Vollständig wird der Text im Novemberheft 2017 der Monatszeitschrift Rotfuchs dokumentiert.

Schon lange war bekannt, dass russische Notizblocks von John Reed existieren, die sich auf seinen Aufenthalt in Russland im Herbst 1917, als er Zeuge und Teilnehmer der »Zehn Tage, die die Welt erschütterten« war, und auf seinen folgenden Besuch in den Jahren 1919 bis 1920 beziehen, als die Sowjetmacht bereits gefestigt war. Sie befanden sich anfangs im Besitz der Witwe Reeds, der Schriftstellerin Louise Bryant; nach ihrem Tode gelangten sie in ein amerikanisches Archiv.

Diese Notizblocks – Fotokopien – liegen nun vor uns. (…) Sie spiegeln Reeds rastlose Tätigkeit in Form von Stichworten über das Geschehen wider – abwechselnd ...

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