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20.09.2017 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 3 (Beilage)

Zurück zur 60-Stunden-Woche

Mit dem Kaufmännischen Verband Schweiz übernimmt eine vorgebliche Beschäftigtenorganisation das Geschäft des Kapitals: Der Verein fordert die »Flexibilisierung« der Arbeitszeiten

Florian Sieber, Winterthur

Mit dem Schlimmen ist das Schweizer Kapital noch nicht zufrieden, es lässt sich schließlich noch steigern. Bisher liegt die wöchentliche Höchstarbeitszeit im Land bei 50 Stunden. So lange ist es den Unternehmern in kaum einem anderen europäischen Staat möglich, die Arbeiter schuften – in der Schweiz würde man sagen »büezen« – zu lassen, ohne irgendwelche Zuschläge zahlen zu müssen. Doch nun hat eine Debatte begonnen, die Arbeitszeitregelungen weiter zu schleifen. Angestoßen wurde sie vom Kaufmännischen Verband Schweiz (KV Schweiz), vorgeblich einer Interessenvertretung der Beschäftigten, tatsächlich eher ein den Unternehmern nahestehender, also »gelber« Verein.

Ende August forderte der KV Schweiz ein »flexibleres Arbeitszeitgesetz«. Dessen Hauptpunkte: Es soll eine Möglichkeit geschaffen werden, die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestruhezeiten für Beschäftigte von bislang elf aufeinanderfolgenden Stunden zu reduzieren. Der Verband strebt »eine mögliche V...

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