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31.05.2017 / Feuilleton / Seite 6 (Beilage)

Ungewöhnliche Methoden

Lolek und Bolek sind ein Klassiker der Kinderunterhaltung und Gegenstand eines unendlichen Rechtstreits

Thomas Behlert

Lolek und Bolek kommen aus Polen, das weiß man. Dass sie dem sozialistischen Wettbewerb entstammen, ist kaum bekannt. Und dass um die Rechte an den Figuren schon sehr lange ein Streit tobt, gleich gar nicht.

Doch der Reihe nach. Anfang der 1960er Jahre rief das Filmstudio Filmòw Rysunkowych in Bielsko-Biala aus der Wojewodschaft Slaskie (Schlesien) einen Wettbewerb aus, in dem Figuren für eine neue Trickserie gesucht wurden. Die Hauptpreise erhielten der Studiomitbegründer Alfred Ledwig (1929–2006) für seinen Jungen Bolek und sein Kollege Leszek Lorek (1922–1977), der aber seine Figur an Ledwig verkaufte. Ledwig glich Lolek seinem Bolek an und lizenzierte das Paar zur Verwendung in einer 13teiligen Serie mit kurzen Episoden für das Studio. Die Produktion wurde dabei an sieben Regisseure des Studios gerecht aufgeteilt, wobei Alfred Ledwig die Storyboards anfertigte, die Geschichten in bewegte Bilder umsetzte und auch die Nebenfiguren gestaltete.

Ganz ohne Sp...

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