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14.12.2016 / Inland / Seite 8 (Beilage)

Gentechnik radikal in Frage stellen

Das »Gen-ethische Netzwerk« feierte in Berlin sein 30jähriges Bestehen

Anna Bock

So vielfältig die neuen sozialen Bewegungen der Bundesrepublik in den 1970er und 80er Jahren auch waren, gab es doch Gemeinsamkeiten: Wichtige Strömungen unter den Umweltschützern, Atomkraftgegnern, Feministinnen und den »Krüppeln«, wie sie sich selbst nannten, kritisierten die technologische Fremdverfügung über die äußere und menschliche Natur. Gerade weil heute dieser politische Impuls deutlich schwächer ausfällt, ist es wichtig, dass Organisationen das Anliegen abseits vom Mainstream weiterführen. Das »Gen-ethische Netzwerk« (GeN), das sich der politischen Kritik der Gentechnik gewidmet hat, feierte Anfang Oktober sein 30jähriges Bestehen. Das Fest fand im Hausprojekt Prinzenallee 58 im Berliner Stadtteil Wedding statt. An der Besetzung des Gebäudes 1981 hatte sich eine Gruppe von »Krüppeln« beteiligt. Etwa 50 Mitglieder und Weggefährten des Vereins diskutierten ebenso über die gemeinsame Arbeit der letzten Jahrzehnte wie über aktuelle Themen.

Die Gesch...

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